Donnerstag 15 November 2018
Cybermobbing webFacebook-Tiraden, Hass-Posts auf Instagram, Beleidigungen über WhatsApp oder ein Foto, über das die ganze Klasse lacht. Beinahe jeder fünfte Jugendliche in Deutschland ist bereits Opfer von Cybermobbing geworden. Umso wichtiger ist daher der vernünftige Umgang mit den sozialen Medien, so dass sich Opfer schützen können oder erst gar nicht zu Opfern werden. An der Oberschule "Alexander Puschkin" ist Cybermobbing daher fest im Lehrplan der siebten Klassen verankert. 
 
Rechtsanwalt Klaus-Dieter Miesbauer beleuchtete im Rahmen zweier Unterrichtsstunden das Thema ausführlich: "Kann man dafür ins Gefängnis gehen?", "Muss ich etwas zahlen, wenn ich jemanden im Netz beleidige?" waren nur zwei der vielen gestellten Fragen an diesem Vormittag. So mancher staunte gar nicht schlecht, dass eine gefühlte Lappalie bereits einen Straftatbestand darstellte bzw. gleich ein paar tausend Euro kosten könnte.
 
Das Recht am eigenen Bild wurde ebenso behandelt wie die Frage, ob man per "IP-Adresse" und "Log-Daten beim Provider" von der Polizei ausfindig gemacht werden kann. Detailfragen seitens der interessierten Schülerinnen und Schüler rundeten den Vormittag ab.

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